"Wenn es dich glücklich macht, tu es."


Der Mensch im Mittelpunkt

 

Ich bin Elske Hartelman, Haptotherapeutin und Physiotherapeutin. In meiner Arbeit steht für mich die persönliche und achtsame Begleitung des Menschen im Mittelpunkt.

Meine langjährige therapeutische Erfahrung hat mir gezeigt, dass körperliche Beschwerden selten isoliert auftreten. Wie wir leben, wie wir uns fühlen, was wir erleben und wie wir mit uns selbst und anderen in Kontakt stehen, hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden.

 

In meiner Arbeit als Physiotherapeutin begegnete ich vielen Menschen, deren Beschwerden trotz intensiver und vielfältiger Behandlungen immer wiederkehrten. Diese Beobachtungen weckten meine Neugier und führten mich zunächst zur Haptonomie und später zur Haptotherapie – einem Fachgebiet, das meinen Blick auf den Menschen und sein Umfeld sowie mein Gespür dafür nachhaltig vertieft und bereichert hat.

Mein persönlichen Weg

Auch persönliche Erfahrungen haben meine Entwicklung als Therapeutin tief geprägt.

Wie viele andere Menschen kam auch ich in meinem Leben an einen Punkt tiefer Erschöpfung. Lange Zeit lebte ich vor allem aus dem Tun und Leisten heraus: immer aktiv, immer unterwegs, immer für andere da. Bis mein Körper mir deutlich zeigte, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich spürte, dass diese Art zu leben mich nicht länger nährte, sondern zunehmend erschöpfte – bis ich schließlich für eine Zeit nicht mehr in der Lage war, meiner Arbeit als Physiotherapeutin nachzugehen.

Die Haptotherapie half mir, wieder mit mir selbst in Kontakt zu kommen. Es war ein mehrjähriger Prozess des Fühlens, Entdeckens und Annehmens. Zu akzeptieren, dass ich nicht immer stark, produktiv oder gesellschaftlich „funktionierend“ sein muss. Zu erkennen, dass ich meine Energie nicht nur aus Aktivität und Leistung schöpfe, sondern ebenso aus Ruhe, Natur und den einfachen Dingen des Lebens. Heute weiß ich, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und gut für sich selbst zu sorgen. Dazu gehört manchmal auch, Nein zu sagen – etwas, das nicht immer leichtfällt.

Nie hätte ich gedacht, dass ich mich einmal so zu Hause auf dem Land fühlen würde. Doch der Schritt von der Stadt in die ländliche Umgebung der Achterhoek hat mir nicht nur Ruhe und Weite im Außen geschenkt, sondern auch mehr inneren Raum, um wahrzunehmen, was in mir lebt. Ich genieße es, mit meinen Hunden draußen unterwegs zu sein, in meinem Gemüsegarten zu arbeiten, zu lesen oder zu stricken. In diesen Momenten der Ruhe und der Verbundenheit mit mir selbst finde ich neue Kraft und Inspiration.

Zurück zum fühlen

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft gibt es oft wenig Raum für Gefühle, und Verletzlichkeit wird nur selten gezeigt. Wir neigen dazu, uns so zu verhalten, wie es von uns erwartet wird. Anstatt innezuhalten, machen wir weiter, rappeln uns zusammen und funktionieren.

Gerade in dieser schnellen und reizintensiven Welt verlieren viele Menschen den Kontakt zu ihrem eigenen Körper und ihren Gefühlen. Wir funktionieren, passen uns an und ignorieren dabei häufig die Signale unseres Körpers. Doch unser Körper spricht mit uns – zum Beispiel durch Anspannung, Erschöpfung, Schmerzen, innere Unruhe oder seelische Beschwerden.

Was Haptotherapie bewirken kann

In der Haptotherapie lade ich Menschen dazu ein, wieder ins Fühlen zu kommen:

  • Was fühlt sich für mich stimmig an?
  • Wo liegen meine Grenzen?
  • Wonach sehne ich mich wirklich?

Durch Gespräche, Berührung und erfahrungsorientierte Übungen entsteht Raum, sich selbst bewusster wahrzunehmen und Vertrauen in den eigenen Körper sowie in die eigenen Gefühle zu entwickeln. Oft beginnt genau dort eine Veränderung, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirkt – beispielsweise auf die Arbeit oder auf Beziehungen.

Nach insgesamt sechs Jahren Ausbildung an der Akademie für Haptonomie in Doorn begleite ich heute Menschen in meiner Praxis in Qualburg auf ihrem ganz persönlichen Weg – mit Achtsamkeit, Offenheit und Respekt für ihren individuellen Prozess.

Es berührt mich immer wieder zu sehen, wie Menschen Schritt für Schritt mehr bei sich selbst ankommen, ihren inneren Kompass wiederfinden und erfahren, wie viel Ruhe, Lebenskraft und Freiheit entstehen können, wenn sie ihren eigenen Raum einnehmen dürfen.

Ich freue mich darauf, Sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.